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Der Weimaraner
Hintergrund-
informationen zur Rasse "Weimaraner"
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Der neue Wesenstest
für den Weimaraner
Von der
Mitgliederversammlung des Weimaraner-Klubs wurde am 17.03.2001 eine eingreifende
Veränderung des bisherigen Wesenstests beschlossen. Gegenüber dem alten
Wesenstest sind die Anforderungen an den Hund deutlich erhöht worden.
Damit bleibt der Weimaraner
auch weiterhin der einzige deutsche Jagdhund, bei dem die Wesenseigenschaften
separat überprüft werden und Grundlage für die Zuchtzulassung bilden. Dadurch
ist sichergestellt, dass weder übermäßig aggressive noch ängstliche Hunde in
der Zucht Verwendung finden und ihre negativen Eigenschaften weitervererben können.
(Diese Aussage trifft allerdings nur auf die Züchter zu, die mit VDH/JGHV-Papieren
züchten, und nicht auf die zunehmenden Schwarzzuchten.)
Der
Wesenstest besteht aus zwei Abteilungen. Zunächst wird das Verhalten am Wild geprüft.
Hierbei ist ein gleichgültiges Verhalten oder ein natürliches Schutzverhalten
erwünscht. Im unmittelbaren Anschluss an diesen Test wird die Ohrtätowierung
des Hundes kontrolliert, wobei der Hund keine Aggressionen zeigen darf. Die
zweite Abteilung wird durch den sogenannte "Kreistest" gebildet.
Hierbei wird der Hund durch eine größere Menschengruppe eingekreist, und darf
sich dabei weder ängstlich noch aggressiv zeigen.
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